Nachgetreten (i)

Heute: Arthur Schopenhauer zur letzten Sendung von Sabine Christiansen:

>> Zwischen Wollen und Erreichen fließt nun durchaus jedes Menschenleben fort. Der Wunsch ist seiner Natur nach Schmerz: die Erreichung gebiert schnell Sättigung: das Ziel war nur scheinbar: der Besitz nimmt den Reiz weg: unter einer neuen Gestalt stellt sich der Wunsch, das Bedürfnis wieder ein: wo nicht, so folgt Öde, Leere, Langeweile, gegen welche der Kampf ebenso quälend ist wie gegen die Not. <<

Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung; Viertes Buch: Der Welt als Wille Zweiter Betrachtung, §57

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