Der Verfolgungswahn protestantischer Fundamentalisten: Evangelikale zwischen Mythologie und Pathologie
Evangelikale gibt’s in vielerlei Form. Die, auf die man hierzulande gerne trifft, sind meistens ganz außerordentlich freundlich, schwelgen im Frohsinn ihres Wissen um ihre Errettung durch den Herrn, an der sie gerne auch alle anderen teilhaben lassen wollen, und sind auch schnell dabei zu betonen, dass man keinesfalls Glauben gegen Wissenschaft ausspielen wolle; und Evolutionsbiologie wolle schon gar nicht widersprechen. Gut, zu gegebener Zeit erfährt man dann, dass Evolution natürlich schon ein paar Problemchen hätte, weder den Urknall noch die Entstehung des Lebens erklären könne und überhaupt, wer wisse das schon alles ganz genau: eigentlich keiner oder halt doch nur Gott. Das kann dann schon der erste Hinweis darauf sein, dass der nach außen vermittelten Eindruck des höflichen, freundlichen, frohen Glaubens vielleicht doch nicht das ganze Bild ist, und dass man vielleicht nicht wirklich wissen will, wie solche Personen von innen ganz genau ticken. Insbesondere, wenn einem stets jubelnde und grinsende Zeitgenossen eher verdächtig sind, weil man durch humanistische Vorbildung oder auch bewährte Küchenpsychologie noch ein paar Annahmen über Authentizität und geistige Gesundheit mit sich rumschleppt. [1] Dass der entsprechende Frömmler nicht selten wie ein Glaubens-Nerd daherkommt und damit aus zwei entgegengesetzten Welten das jeweils schlechteste miteinander verbindet: geschenkt.
Schaut man in die Teile der Welt, in denen Evangelikale schließlich schon den Einfluss gewonnen haben, den sie auch hier anstreben, ist es banal festzustellen, dass hinter all dem Getue doch nur derselbe Anspruch auf Deutungshoheit, derselbe autoritäre glaubensnormative Dreck steckt wie hinter jeder nicht entmachteten organisierten Religion. Aber dank des Internets, das Evangelikale wie selbstverständlich für ihre weltweite Missionsarbeit nutzen, kann man sich auch von seinem Sessel bequem einen Überblick auf all den Unrat verschaffen, der unter der Fassade fröhlicher Heilig-Geist-Beseelung herumwirrt. Und weil Deutschland genauso Ziel dieser Missionierung ist, gibt’s das Ganze sogar in deutscher Übersetzung. Zum Beispiel die Chick Gospel Tracts, seit 1970 in die Welt gesetzte evangelikale Comics; eigenen Angaben nach wurden 500 Millionen Exemplare verkauft. Die meisten Comic-Traktate sind aber auch frei im Netz zu lesen, schließlich geht’s weniger um den Profit als um die Verbreitung der Botschaft. Man könnte diesbezüglich von der hässlichen Fratze des protestantischen Fundamentalismus reden — wenn der denn auch eine weniger abstoßende Seite hätte.
Die Seite ist weitgehend pornographisch, in dem Sinne, dass sich ein feuchter Traum des Jungevangelikalen an den nächsten reiht. Da gibt’s denn jungen, fast schon homoerotisch gutaussehend gezeichneten Studenten, der seinem dicklichen, schwitzenden Biologie-Lehrer in fünf Minuten erklärt, warum Evolution nicht stimmen kann (”Dein Papi?“) — drei alberne Argumente (der Neandertaler war in Wirklichkeit ein Gicht-kranker Franzose…), der Lehrer ist bekehrt und der schnieke Jungevangelikale ist endlich mal der Held und nicht der Depp, für den er im wirklichen Leben gehalten wird. Genauso funktioniert die Bekehrung von Schwulen: ein kurzes Stoßgebet an den Heiligen Geist, schon lässt sich am Rande einer Demo der bestaussehendste Homosexuelle von der Sündhaftigkeit seines Tuns überzeugen; dazu bedarf es nur der subtilen (aber durchaus graphisch dargestellten) Ermahnung, was Gott damals mit Sodom gemacht hat. Dass der Schwule, der gerade noch gegen religiöse und gesellschaftliche Diskriminierung demonstriert hat, vielleicht schon mal die Theorie gehört haben könnte, dass Gott sich arge Sorgen macht, in wen er sein Ding steckt: vergessen. Sogar das göttlich sanktionierte Angebot des rechtschaffenden Lot, seine jungfräulichen Töchter dem lüsternen Mob auszuliefern, wird nicht ausgelassen. Das ist wenigstens erfrischend ehrlich: es geht halt nicht um ein moralisches Leben oder Werte, es geht darum, dem menschenschlachtenden Gott (der uns wirklich liebt) nicht zuwider zu handeln.
Wer immer Gott die Befehle gibt oder ihm die Regeln aufgestellt hat, der arme Mann muss sie schließlich auch nur befolgen. Nicht richtig oder nicht ausreichend oder mit der falschen Zauberformel bekehrt? Ab ins Feuer. So wandern dann Heftchen um Heftchen Katholiken, Moslems, Buddhisten, Juden, Antisemiten, Agnostiker, Alkoholiker, gute Menschen, schlechte Menschen in den brennenden Schwefel. Nicht, weil Gott uns nicht lieben würde. Aber es gibt nun mal Regeln, an die sich auch Gott und Jesus halten müssen. Gerade Jesus kann einem leid tun. In jedem zweiten Heft wird er Mel-Gibson-mäßig gehäutet und gekreuzigt; schließlich steht er da im Himmel und richtet und darf so tolle Monologe dahersagen wie: Mensch, ehrlich, das tut mir echt leid… mir tut das jetzt echt mehr weh als Dir… So ein Nachmittag am Kreuz macht einen halt auch nicht zum Liberalen: zuviel Mitleid wegen ewiger Verdammnis kann man sich da nicht mehr leisten. Es bleibt die Frage, ob der evangelikale Fundamentalist ständig grinst, weil er ansonsten auch fürchten müsste, in den Ofen zu wandern, man steht schließlich unter ständiger Überwachung; oder ob das, ganz im Sinne seiner pathologischen, recht faschistoid anmutenden Religiosität, schon die Vorfreude ist, seine Gegner und Missachter schon halb in ewiger Folter zu wissen. Vermutlich ist das Ganze soweit internalisiert, dass es ihm ganz natürlich vorkommt und er gar nicht mehr merkt, was für eine perverse Gottesphantasie er da anbetet.
Derweil der Evangelikale nur in der Minderheit ist, fühlt er sich bevorzugt verfolgt. Gewissermaßen ist das auch nur die Befolgung eines seiner religiösen Gebote, schließlich steht schon in der Bibel, dass die, die Jesus folgen, verfolgt werden — der Verfolgungswahn dient so nicht nur zur Versicherung der eigenen Bedeutsamkeit, sondern wird zum Ritual. Gleichzeitig ist es natürlich auch nicht ganz leicht, ein dermaßen absurdes, jeder Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnis zuwiderlaufendes Weltbild zu vertreten. Alle anderen müssten sich demnach ja irren, obwohl die teilweise viel gebildeter oder sachkundiger wirken als der tölpelig-frohgelaunte, aber nicht wirklich intellektuell anmutende Evangelikale. Auch hier hilft die gute alte Verschwörungstheorie. Natürlich wissen die Wissenschaftler, dass Evolution nur Phantasie ist: sie wollen es bloß nicht zugeben. Natürlich wissen auch katholische Priester, dass sie im Grunde Götzen anbeten: eine große, weltumfassende satanische Verschwörung. Du hast noch nicht gehört, dass tatsächlich Teile der Arche an einem Berg, der heute Ararat heißt, gefunden wurden und die Bibel damit bewiesen ist: liegt natürlich an der atheistisch-säkular-satanistischen Weltverschwörung. Aber Gott sei dank gibt es Jack Chick, um uns die Wahrheit zu erzählen.
Mitunter geraten die ganzen Verschwörungstheorien etwas durcheinander. Muss man sich als Atheist des öfteren anhören, dass Hitler ja auch Atheist war, was erstens falsch ist und zweitens irrelevant wäre [2] — in Wahrheit wird das eh nur solange behauptet, wie man eben gegen Atheisten redet. Denn das Dritte Reich, der Weltkrieg, der Holocaust, all das sind nur Ergebnisse einer vatikanisch-jesuitischen Verschwörung. Erzählt wird das alles in den Alberto-Comics, prominent von der deutschen Hauptseite als “Die 3 Katholizismus-Augenöffner” verlinkt und ebenfalls frei lesbar, die mit der schönen Einleitung beginnen: „nach einer wahren Begebenheit”, damit niemand denkt, das stimme nicht. Alberto ist ehemaliger jesuitischer Geheimagent, der die katholische Kirche darum bestens von innen kennt und uns endlich mal aufklären darf: dass die katholische Kirche die Hure Babylons ist. Dass hinter allem Satan und die Freimaurer stecken, wobei einerseits die Freimaurer hinter den Jesuiten stecken, gleichzeitig aber die Freimaurer von Jesuiten unterwandert werden. Weltverschwörungen sind eben kompliziert. Der Vatikan schickt derweil Geheimagenten wie früher Alberto, um ehrliche protestantische Gruppen zu unterwandern und Gegner zu ermorden, unter anderem jetzt natürlich unseren Helden:
Mir war klar, ich war vergiftet worden, denn ich hatte schon in meiner Zeit als Jesuit mit Nervengasen gearbeitet, als wir Vergiftungsmethoden studierten.
Zudem verursacht der Vatikan schlechtes Wetter, ungünstige Ampelschaltungen, hohe Bierpreise usw. Um das graphisch zu verdeutlichen werden katholische Priester und Bischöfe entweder als dicke Schwitzer oder als Mischung aus Heinrich Himmler und Grand Moff Tarkin gezeichnet; wobei die Figur des letzteren ja eigentlich schon arg an alte Wochenschauen angelehnt scheint. Und es wird da auch gar nichts ausgelassen: die Kommunisten sind genauso katholische Marionetten wie die Nazis oder der KKK.
Die armen Kommunisten sind betrogen worden; sie sind doch nur ein Zweig der katholischen Institution — Kampfhund des Vatikan. Sie suchen nach einer Utopie auf Erden, doch Christus wird sie besiegen, wenn der Papst sie schickt, Jerusalem für ihn zu erobern.
Wenn morgen außerirdische Besucher von Beteigeuze vor dem Weißen Haus landen, dann sind das bestimmt auch verkappte Kryptokatholiken. [3]
Das klingt alles zu absurd, viel zu absurd, aber es ist vollkommen ernst gemeint. Allen Ernstes sind Rollenspiele der direkte Weg in die Hölle, weil damit (tatsächlich existierende und wirksame) Hexenkräfte nicht nur propagiert, sondern sogar gefördert werden. [4] Der fundamentalistische Evangelikale lebt in einer bizarren Welt voller Magie, Satanismus und Verführungen. Und nur er, so wird ihm eingetrichtert, kennt die Wahrheit. Die eine und einzige Wahrheit. Wie immer die Welt scheint, was wir über sie rausfinden oder lernen können: wenn’s im Geringsten der Bibel widerspricht, wird es wohl satanische Täuschung oder eben die Weltverschwörung sein. Will man wirklich das Risiko eingehen und mit der eigenen Seele spielen?
Dieser antirationale Fanatismus ist der Dreck, den wir alle gerne ausblenden wollen, solange wir noch unter der Prämisse agieren, dass Glaube doch eigentlich was Gutes sei oder zumindest Respekt verdient hätte. Auch wenn nicht jeder Gläubige in Gefahr steht, so tief in die Abgründe klinischer Verstopftheit zu fallen (nicht mal jeder Evangelikale), so geht es doch alle an. Zum einen will man ja vielleicht wissen, mit wem man sich unter Umständen gemein macht, wen man verteidigt und was für Ansichten dieser einem insgeheim entgegenbringt — Ansichten, die weit entfernt sind von einem: Glauben an sich ist ja erst mal gut. Und zum anderen, um sich vielleicht mal selbst zu beobachten, wo das Ganze vielleicht bei einem selbst schon anfängt: wo einem die Realität nicht mehr reicht und man die um Theorien anreichert, für die man keine Belege hat, die halt nur den eigenen Glauben etwas plausibler erscheinen lassen; bis hin zu dem Punkt, an dem man sich von antirationalem Humbug nicht mehr distanzieren will, weil man das ungute Gefühl hat, dass Magie und Realität so strikt zu unterscheiden, auch den eigenen Glauben in gewisser Weise angreifbar machen könnte. Für seine eigene Rationalität ist man am Ende immer selbst verantwortlich.
Das Ganze wird übrigens in Deutschland über eine .de-Adresse und mit deutscher Bankverbindung und deutscher Postadresse betrieben. Das ist deshalb relevant, weil in den Alberto-Comics neben den hanebüchenen (und meiner Laienmeinung nach schon justiziablen) Darstellungen über Folterungen und Ermordungen durch die katholische Kirche noch ein paar sehr schmucke, im Zusammenhang aber vielleicht nicht vollkommen legal verwendete Hakenkreuze auftauchen. Es ist schließlich nicht lange her, dass süddeutsche Staatsanwälte gegen zerbrochene oder durchgestrichene Hakenkreuze auf Antifa-Stickern ermittelt haben; hier scheinen dieselben Staatsanwälte bisher keinen Handlungsbedarf zu sehen. Vielleicht fehlt aber auch nur der entsprechende Hinweis.
Naiverweise könnte man auch annehmen, dass es aus Gründen des Jugendschutzes relevant sein könnte, wenn in Comics Menschen auf sehr bildliche Art gefoltert und am Ende ins gar nicht metaphorische Höllenfeuer geworfen werden oder die ganze Zeit Kindern erzählt wird, wie sehr sie später leiden werden, wenn sie nicht bestimmten religiösen Anweisungen gehorchen. Zumal auch einige Juden eher unvorteilhaft dargestellt werden. Das Familienministerium scheint an so etwas in letzter Zeit ja sehr interessiert zu sein. Steht also zu erwarten, dass besagtes Familienministerium sich bald mit Chick Tracts beschäftigt?
Vermutlich nicht. Erst mal gibt es ja Anfang Mai das mit 250.000 Euro Steuergeldern mitfinanzierte evangelikale Festival Christival in Bremen. Von Leuten mitorganisiert, die keinen Hehl daraus machen, was sie zum Beispiel von Homosexualität halten: eine nicht nur therapierbare, sondern auch therapiebedürftige Krankheit. Einem homosexuellen Jugendlichen zu sagen, dass er krank sei und Satan persönlich schon auf ihn wartet, fällt vermutlich nicht unter den christlich motivierten Jugendschutz.
Meint wohl offensichtlich die Schirmherrin des familienfreundlichen Spaßes: Ursula von der Leyen.
[1] Unbenommen von der natürlich berechtigten Frage: Ist Authentizität nicht auch nur eine Pose? Niemand hat gesagt, das Leben in der Postmoderne sei ein leichtes…
[2] Übrigens war der auch Österreicher, Maler, Obdachloser, Soldat, Politiker, Häftling, Vegetarier, Esoteriker, wahnsinnig, mutmaßlich homosexuell, mutmaßlich heterosexuell, mutmaßlich inzestuös, verheiratet, Kinderfreund, Hundefreund, Bartträger, dunkelhaarig, Halbwaise, Buchautor, Vortragsreisender und Selbstmörder — nur mal so als Warnung, welchen Gruppen ich alles bei Gelegenheit Völkermord-Absichten unterstellen würde.
[3] Faszinierend ist es zu sehen, wie dann gegen den Katholizismus durchaus auch mit rationalen Mitteln argumentiert wird. Der hier schon angesprochene Marienkult wird durchaus zutreffend in eine Reihe mit archaischen, heidnischen Mutter-Kulten gestellt, aus denen er ja auch entstanden ist. Das Ganze wird dann dadurch wieder lachhaft, dass die leibhaftig vor Gott stehende, ca. 20-jährige Maria (Glaube macht sexy, nehme ich an…) in dem Heftchen die ganze Zeit am Heulen ist über all die katholischen Deppen, die alles missverstanden hätten.
[4] Tja, Rollenspieler… hatte ich auch schon immer unter Verdacht; allerdings kaum unter dem, übernatürlich Kräfte zu besitzen. Aber es gibt neben solchen ja auch solche.
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[...] sind nicht nur peinlich gläubig, sondern auch zutiefst paranoid ~ Der Verfolgungswahn protestantischer Fundamentalisten: Evangelikale zwischen Mythologie und Patholog… Sunday, February 24, 2008 | at 9:44 [...]
Diese Comics sind erschreckend. Teils widersprüchlich, aber dennoch erschreckend. Ach, es ist alles so einfach:
Man kann der schlimmste Serienkiller, Kinderschänder, Vergewaltiger sein - egal! Erkenne am Ende deines Lebens JESUS CHRISTUS als deinen persönlichen ERLÖSER und BEREUHE alle deine SÜNDEN und *zack* ist alles vergeben und vergessen und die Ewigkeit im ANgesicht Gottes steht dir offen.
Danke für diese nette kleine Analyse.
[...] in a dungeon of bondage Kamenin hat sich mal mit den semantischen Feinheiten der mehr oder weniger bekannten - vielleicht sollte ich auch sagen: berüchtigten - Jack [...]
@ Rabenzahl
Gerne. Und das ist vollkommen richtig. Es gibt eine Menge Beispiele in den Tracts, in denen eine Bekehrung in letzter Sekunde die Rettung bringt — und andere, die ohne Einwände als gute Menschen dargestellt werden, am Ende ins Feuer kommen, weil sie nicht mit den richtigen Worten Christ waren. Der hier ist zum Beispiel schön.
Andererseits, ich sach mal so: ist dann vielleicht auch nur eine Zeit des richtigen Timings ;)
nur mal schnell, ohne hier viel gelesen zu haben, aber interessater Blog, mein Zeitproblem diese Woche…
http://naturalismuskritik.wordpress.com/2008/02/20/wenn-die-gesinnung-uber-den-inhalt-gestellt-wird/
Ich würd es ja vorziehen, wenn Du erst Artikel liest, bevor Du die kommentierst. Nur mal so als Gebot der Höflichkeit…
Der Artikel ist interessant, und ich greif den auf. Aber mit den Sachen hier hat das nichts zu tun.
[...] sind nicht nur peinlich gläubig, sondern auch zutiefst paranoid ~ Der Verfolgungswahn protestantischer Fundamentalisten: Evangelikale zwischen Mythologie und Patholog… « Ferkelbuch in Amerika [...]
was die “comics” angeht: Das muss man unter Meinungs- und Religionsfreiheit hinnehmen. Als Protestant ist man geneigt diese Evangelikalen als Spinner ab zu tun und geistig in die USA zu verschieben. Leider gibt es diese auch hier und zwar besonders dort, wo die Mehrheit der Christen katholisch ist. Sie fühlen sich als benachteiligte Minderheit und da kommsts zu Auswüchsen. muss man akzeptieren…
Ihr seid kleine Narren, ziemlichleere Zisternen - und ein gefundenes Fressen für die Frau aus Offenbarung 17 -sofern ihr sie, diejenige mit den 7 Sakramenten, dem weltweiten Mord, dem Zölibat und der institutionalisierten Pädophilie (wir nur noch von Khomeini und seinen Moslems übertroffen?), der jahrhundertelangen offizialisierten Inquisition gegen von euch hier aufgeklärt verlachte Bibelgläubige, nicht noch verlasst. Wer glaubt er wisse, muss wissen, dass er glaubt. Das gilt vor allem für euch Spötter… Oder wisst ihr etwa, wo die Urmasse herkam? Ihr seid Nachplapperer im Quadrat. Es würde mich nicht wundern, wenn ihr häufig noch Sonntags IHS-Scheibchen in den Mund schiebt, den Wein säuft ja euer Priester ganz unbiblisch für sich selbst. Schaut doch mal in eurem NT nach. Es steht sogar dort, das das Abendmahl nicht mit ägyptischer Esoterik, mit Isis, Horus und Seb zu tun hat… Auf den in Offenbarung 13,11ff beschriebenen Superman werdet ihr voll abfahren, den der ist ja vermeintlich evolutionär, wunderwirkend. Amüsiert euch weiter…
Herr Davis,
Nur einige Anmerkungen:
1) Die Frau aus Offenbarung 17 ist schon lange umgezogen. Die wohnt jetzt Mythofantengasse 4 in 44139 Kansas. Bitte bei nächster Gelegenheit Ihr Adressbuch updaten!
2) Die Urmasse stammt der Überlieferung nach aus Frankreich und wird auch heute noch in Paris aufbewahrt. Es sei denn, auch das sei nur katholizistische Verschwörung. Man weiß es ja nicht.
3) Überhaupt, die Kritk an katholischer Esoterik wird hier vorbehaltlos geteilt, lässt aber in ihrer Adressierung einigen, im Ganzen eher als bedauerlich zu bezeichnenden Rückschluss auf Ihre Lesekompetenz zu. Ich werde Ihr Anliegen bei Gelegenheit aber an die richtigen Empfänger weiterleiten, versprochen.
4) Satan-Superman ist nicht “evolutionär”. Auch wenn er weder Vogel noch Flugzeug ist, hat der Fossilbefund bis heute noch keinen Nachweis irgendeiner Übergangsform gefunden. Und davor hat ja schon Darwin gewarnt.
5) Das ist keine Amüsement-Seite, wir meinen das hier ernst.